Nun ist auch die letzte Sendung über den Bildschirm geflimmert.
Ein letztes Mal Bilder, Stimmen, Ausschnitte aus unserem Leben. Und plötzlich wird einem bewusst: Wow. Das war es jetzt.
Wir haben uns riesig gefreut.
Über die Art, wie wir gezeigt wurden.
Über die Rückmeldungen.
Über die vielen neuen Menschen, die uns gefunden haben, vor allem auf meinem Instagram Account und über die tollen YouTube Kommentare.
Und ja, ganz ehrlich: Es ist gerade ein neuer Fluss da.
Meine Tierkommunikation und meine Impulswelt sind momentan täglich gebucht. Ich spüre eine grosse Freude, eine grosse Dankbarkeit und auch Staunen.
Was hat diesen neune Fluss ausgelöst?
Was ist da passiert?
Der Wendepunkt am 8. Dezember
Wenn ich zurückblicke, führt alles immer wieder zu einem Datum: 8. Dezember, Maria Empfängnis. Maria hat dort das Leben empfangen.
Ich bin zurück gekommen aus der Schweiz, mit so starken Wurzeln wie nie zuvor.
An diesem Tag habe ich eine innere, klare Entscheidung gefällt.
Ich habe aufgehört, alles alleine tragen zu wollen.
Aufgehört zu kontrollieren.
Aufgehört, mich zurückzuhalten oder zu verstecken.
Ich habe mich entschieden, zu empfangen.
Nicht im Tun. Sondern im Sein.
Und genau ab da hat sich etwas verschoben.
Ich habe mich empfange und mich geöffnet für Hilfe von oben, dem Göttlichen und von unten, der Mutter Erde. Alles ist verbunden, alles trägt mich und ich, ich bin das Bindeglied. Indem ich mich dafür öffne, kann ich empfangen. Und ich darf nun viele tolle Menschen und Tiere begleiten!
Sichtbar werden, mit allem, was ist
Die Entscheidung, unsere Auswanderung mit dem SRF filmen zu lassen, war für uns kein leichter Schritt.
Sichtbarkeit bringt Nähe und brachte auch Ängste hervor.
Angst, beurteilt zu werden. Missverstanden zu werden. Angreifbar zu sein.
Und trotzdem sind wir diesen Weg gegangen.
Heute können wir mit tiefem Herzen sagen:
Wir sind überglücklich über diese Entscheidung.
Die SRF Regisseurin Regina und die verschiedenen Kameramänner waren nicht einfach „Begleitung“.
Es waren spannende, wache Persönlichkeiten.
Menschen mit Tiefe, Neugier und echtem Interesse.
Wir haben uns ausgetauscht, voneinander gelernt und Gespräche geführt,
die weit über dieses Projekt hinausgingen.
Dieses Projekt war für uns das grösste Abenteuer.
Nicht wegen der Kameras.
Sondern wegen dem, was es in uns bewegt hat.
Warum wir heute so dankbar sind
Weil wir hingeschaut haben.
Weil wir unsere Ängste nicht weggedrückt haben.
Weil wir durchgehalten haben, auch an Tagen voller Zweifel.
Weil wir an uns geglaubt haben.
Nicht immer laut, aber konsequent.
Und vielleicht ist genau das der Grund,
warum sich jetzt etwas öffnet.
Warum Menschen uns finden.
Warum Vertrauen entsteht.
Warum ein neuer Fluss da ist.
Nicht, weil alles perfekt ist.
Sondern weil es echt ist.
Ein leises, klares Ja
„Auf und davon“ war für uns nie nur eine Auswanderung.
Es war ein innerer Weg.
Ein Weg zurück zu uns.
Wir blicken nicht mit Sensation zurück.
Sondern mit einem ruhigen, tiefen Gefühl von Dankbarkeit
und innerem Frieden.
Wir sind angekommen.
Und wir sagen Ja zu dem, was noch kommen mag.
Danke, dass ihr Teil dieser Reise wart.
Sichtbar oder still, jede Begegnung hat Spuren hinterlassen.
Unterstützung & Verbindung
Der 8. Dezember trägt noch eine weitere Bedeutung.
Es ist auch der Gründungstag der Fundación Suiza Para los Indígenas del Ecuador, die am 8. Dezember 1989 ins Leben gerufen wurde.
Umso berührender ist es für uns, dass sich dieser Tag auch in unserer eigenen Geschichte wiederfindet, als Moment der Entscheidung, des Vertrauens und des Neubeginns.
Falls ihr unseren Weg gemeinsam mit der Fundación unterstützen möchtet, findet ihr hier den Spendenlink:


👉 Die Indígenas brauchen Ihre Hilfe – paralosindigenas
Leos Herzensprojekt
Und wenn ihr Leos Herzensprojekt für eine Revolution des Holzmarktes
und eines neuen Bildungsangebots in Ecuador unterstützen möchtet,
könnt ihr hier gerne beitragen:
Alvawelt verbindet nicht nur Welten – sie bewegt Welten.
Wir wünschen euch allen einen wunderbaren Start ins 2026.
Herzliche Grüsse
Familie Alvarado 💛